Tourtag 6

Dirk beim Interview mit Kamera

Bamberg – Herzogenaurach

Der Tag heute endete so, wie er angefangen hatte, nämlich im Regen. Aber fangen wir von vorne an. Heute Morgen genoss ich das Frühstück im Hotel Drei Kronen in Memmelsdorf. Swen, den Chef, habe ich leider nicht mehr gesehen, aber auf diesem Wege noch einmal Dankeschön, dass ich so gut empfangen und verpflegt wurde!

Als ich das Hotel verließ, regnete es in Strömen. Ich machte mich auf den Weg zur Golfanlage Bamberg im Hauptsmoorwald. Von Frau Reinfelder, Clubpräsidentin und Stadträtin der Stadt Bamberg, war ich zum Pressefrühstück geladen worden. Da passte das Wetter so gar nicht. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf und pünktlich zu meiner Ankunft auf der Golfanlage, hörte es tatsächlich auf zu regnen. Frau Reinfelder hatte einiges organisiert und vorbereitet. Erst einmal gab es eine Tasse Kaffee und Bamberger „Hörnla“, das war super! 

Pressetermin

Und dann? Ja, dann kam tatsächlich das Fernsehen und das Radio. TV Oberfranken machte mit mir ein Fernsehinterview und das Radio Bamberg interviewte mich für ihre Hörer

Das war für mich tatsächlich sehr aufregend, eigentlich wollte ich doch nur Golfspielen, okay und ein bisschen Radfahren. Aber ehrlich gesagt, dieser mediale Auflauf, hat mich doch ein wenig stolz gemacht. Zumindest gefällt wohl wirklich ein paar Leuten meine Idee und das freut mich sehr. Außerdem habe ich so zumindest mal einen Eindruck bekommen, wie sich die wirklichen Promis fühlen, wenn die vor der Kamera stehen. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist es schon und ich weiß auch nicht mehr genau, was ich alles so ganz genau gesagt habe.
Das Presse-Szenario hat dann doch etwas länger gedauert, als gedacht. Ich hatte ja auch viel zu berichten und Geschenke wurden auch noch getauscht. Herzlichen Dank nochmals für den Golfball und das Handtuch mit dem schönen Clublogo. 

So machten sich Frau Reinfelder und ich erst kurz vor 9:00 Uhr auf den Weg zum ersten Tee. Ich lernte zum ersten Mal diesen Golfplatz kennen, der ja so eine spezielle Charakteristik hatte, wie Frau Reinfelder berichtete. Ja, und so war es auch. Dieser Platz war komplett eingezäunt und man sah noch genau, dass das das ursprüngliche Militärgebiet der Amerikaner war. Selbst das Clubhaus war noch im ursprünglichen Rangerstil erhalten. Ich mochte diesen Platz. Wer aber eine Highend-Anlage erwartet und auch gleichen Komfort wünscht, der ist hier verkehrt. 
Die Anlage vom Golfclub Hauptsmoorwald Bamberg e.V. wirkt auf den ersten Augenblick eher spartanisch und das macht auch diesen bestimmten speziellen Charakter aus. Die 9-Loch Anlage hat relativ schmale Bahnen und manche Bahnen sind auch nicht besonders lang, aber einfach zu spielen, ist er auch nicht. Aber es hat viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich wiederkommen werde. Das schreibe ich jetzt nicht nur, weil Frau Reinfelder an der Bahn sieben einen Schnaps ausgab, sondern weil diese Anlage besonders ist. 
Unsere Runde dauerte rund zwei Stunden, was aber auch daran lag, dass wir einige Fotos geschossen haben und Frau Reinfelder sehr viel über die Anlage zu berichten wusste. In der Regel ist es so, dass man nicht extra zu dieser Anlage anreist, so wie ich, sondern es ist ein Stadtplatz für alle, die mal eine schnelle Runde hinlegen wollen, um in Schwung zu bleiben.

Logo Golfclub Hauptsmoorwald Bamberg


Der Golfclub Hauptsmoorwald Bamberg e.V. zählt rund
400 Mitglieder. Es spielt gemischtes Publikum auf dem 9-Lochplatz
Für die Startzeit gibt es eine Ballspirale.
Der Platz ist flach und schmal mit altem Baumbestand.
Der Schwierigkeitsgrad liegt bei 5 (1 leicht / 10 schwer).
Golfcarts sind reservierbar.
Kosten für eine Greenfee betragen derzeit bei 9-Loch:
Mo.-Fr. 25,00 € und Sa.+So. 30,00 €
Eine Gastronomie ist nicht vorhanden.
Weitere Infos: www.gc-hauptsmoorwald.de

Ab auf´s Rad again

Und ich, ich blieb in Schwung. 
Nach diesem aufregenden und schönen Vormittag schwang ich mich gegen 11:15 Uhr aufs Fahrrad und machte mich auf den Weg nach Herzogenaurach. Es hat nicht lange gedauert, bis der Regen einsetzte und mich quasi bis nach Herzogenaurach begleitete. Das hat mich irgendwann doch ganz schön genervt. 

In Bamberg kam ich noch an der Brose-Arena vorbei, in der die Basketballer von Bamberg in der ersten Bundesliga spielen. Danach verlief meine Route entlang des Main-Donau-Kanals. Eigentlich war das eine sehr schöne Route, wenn da nicht der Regen gewesen wäre. Aber gut, darauf war ich ja eingestellt. Es hat nicht lange gedauert, da habe ich an meine Freunde Sven und Friedel gedacht. Sven sagte mir nämlich in meiner Vorbereitung und aus seiner Tourenerfahrung, dass man bei schlechtem Wetter auf dem Fahrrad schnell lernt, sich gut zu organisieren. Wie recht er doch hatte, ich fand dieses Mal schnell meine Regenklamotten in meinem Gepäck. Dabei fielen mir die Gamaschen von Friedel in die Hände, die meine Füße trocken hielten. Nochmal ganz lieben Dank für die Leihgabe! Das war ein schönes Gefühl zu wissen, gute Freunde zu haben. Nichtsdestotrotz macht es mehr Spaß, bei trockenem Wetter Fahrrad zu fahren. Unterwegs schoss ich noch das ein oder andere Foto und sah zu, dass ich schnell ins Hotel kam.

Ankunft Herzogenaurach

Im Hotel HerzogsPark wurde ich sofort mit „Hallo Herr Beyer“ begrüßt. „Sie sind doch der Golfer“, lautete es weiter. Dies konnte ich ja nur bestätigen und fühlte mich sofort herzlich willkommen. Ich durfte sogar meinen verschmutzten Anhänger und mein Fahrrad durch die Hotellobby in einen extra Raum schieben, um dies sicher zu verstauen. Was für ein toller Service, das fand ich richtig klasse. Ich bekam dann noch meine Zimmerkarte und als ich mit dem Fahrstuhl nach oben fuhr und mein Zimmer öffnete, war ich total beeindruckt. Ich hatte wirklich ein tolles Zimmer erwischt, riesengroß, super gepflegt, für mich war das schon eine Suite. Ich habe mich kaum getraut, meine schmutzigen und nassen Klamotten abzulegen. Aber nützt ja nichts, das musste sein, sonst trocknete ich nicht. Ich hüpfte noch schnell unter die Dusche und mache mich frisch auf ins „Stüberl“, dem Hotelrestaurant. Dort gab es als Vorspeise für mich leckere Blattsalate und als Hauptspeise genoss ich Ragout vom Wild. Mann war das lecker. 

Dann fasste ich schnell meine Tageseindrücke zusammen, da ja gegen 20:30 Uhr Fußball begann. Das wollte ich gerne sehen. Wie Ihr merkt, fühle ich mich hier sehr wohl und habe schon die morgige Tour im Hinterkopf. Was meine gesamte Tour angeht, habe ich nun Golfplatz-Halbzeit. Vier Golfplätze habe ich bereits gespielt und vier Golfplätze folgen noch. Morgen spiele ich den Platz in Herzogenaurach. Ich freu mich schon auf meine Begleitung, auch wenn es morgen leider wieder regnen soll. Drückt mir bitte die Daumen, dass ich morgen im Trockenen spielen kann und dass ich morgen trocken nach Beilngries radeln kann, das sind immerhin fast 90 Kilometer. 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht!
Bis bald Euer Dirk

Meine Route

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Von Bamberg nach Herzogenaurach – 55,8 Kilometer

1 Kommentar

  • ICH

    2 Jahren agoReply

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