Tourtag 3

Gut Apeldör – Golfclub Husumer Bucht – Golf Club Hof Berg – Klanxbüll 

36 Löcher / 16,7km golfen/ 104km radeln

Der Tour Tag Nummer 3 beginnt und schon wieder hatte ich eine kurze Nacht hinter mir. Bereits um kurz nach vier wurde ich wach. Ich drehte mich zwar noch ein bisschen nach links und nach rechts, doch richtig schlafen konnte ich nicht mehr. Da der Wecker sowieso bald klingelte, entschloss ich mich, meine Sachen zu packen und schon alles für die Abfahrt vorzubereiten. Dabei musste ich auch zur Kenntnis nehmen, dass es stark regnete. Auch die Wetter App versprach keine Besserung. So ging ich dann gegen 6:20 Uhr zum Frühstück und war glücklich, als Olaf um die Ecke kam. Er hatte es zwar nicht eilig, leistete mir aber bei meinem Frühstück Gesellschaft. Das war für mich noch ein schöner Abschluss. Olaf und sein Sohn fahren wieder nach Hause. Wir verabschiedeten uns und ich nahm Abschied vom schönen Gut Apeldör, das ich sicher wieder einmal besuchen werde, wenn das Wetter besser ist.

5.Runde: Golf Club Husumer Bucht

Ich machte mich im strömenden Regen gegen 7:00 Uhr auf den Weg zum Golf Club Husumer Bucht. Nach rund 45 Minuten Dauerregen hat es mich fast nicht mehr gestört, obwohl ich fast bis auf die Haut nass war. Aber meine Regenjacke von Ping hat mich zumindest am Oberkörper trocken und warm gehalten. So kam ich nach gut zwei Stunden radeln mit etwas Verspätung im Golf Club Husumer Bucht an. Gesa, die Clubsekretärin, und Michael, der @storm_golfer, nahmen mich freudestrahlend in Empfang. Nach einem kurzen Smalltalk gab es noch ein Foto von mir und @storm_golfer, das darf bei Influencern ja nicht fehlen. Danach schickte mich Gesa auf die 18-Loch Runde.
Auch der Platz in Husum ist richtig schön. Die Bahnen säumen alten und neuen Baumbestand, die Fairways sind breit und die Grüns sehr gepflegt. Doch natürlich hat auch hier das Wetter der vergangenen Wochen ordentlich zugeschlagen. Viele Fairways waren matschig. In den Bunkern sammelte sich das Wasser und nicht überall konnte man wirklich gut spielen. Aber im Sommer ist der Platz sicherlich traumhaft und ich würde mich freuen, dort bei besserem Wetter noch einmal spielen zu können. Mein Gesicht hellte sich aber etwas auf, als ich von Michael und Gesa noch eine Spende in die Hand gedrückt bekam – zu Gunsten der NCL-Stiftung. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich nahm meine Sachen. Meine Tasche hatte ich trocken gestellt und den Akku noch mal angeschlossen und machte mich dann im Trockenen! auf den Weg in den Norden zum Golf Club Hof Berg. Nun hatte ich noch einmal knappe, hoffentlich trockene, 40 Kilometer vor mir.
Vielen Dank liebe Gesa und dem Club für die tolle Gastfreundschaft.

Der Golf Club Husumer Bucht zählt etwas mehr als 600 Mitglieder. Es spielt gemischtes Publikum von jung und alt sowie Familien auf dem 18 Lochplatz Die Startzeiten sind vorab online zu buchen. Der Platz ist seit ca. 35 Jahren gemischt offen und mit altem Baumbestand gehalten. Der Club beschreibt den Golfplatz selbst als urbanen Parkland Course in typischer nordfriesischen Knicklandschaft. Interessant: Obwohl der Club “Husumer Bucht” heißt, liegt die Anlage nicht direkt am Wasser. Der Platz hat je nach Windstärke einen Schwierigkeitsgrad von 4-6 (1 leicht / 10 schwer) Golfcarts sind reservierbar und Umkleideräume sowie Duschmöglichkeiten sind 365 Tage im Jahr geöffnet. Kosten für eine Greenfee betragen derzeit bei 18-Loch: Mo.-So. sowie feiertags 66,00 €. Darüber hinaus gibt es noch folgende Angebote: Early Bird 50% vor 8 Uhr, nach 17 Uhr Dämmerstunde 50% Eine Gastronomie zur Saison (ab April) ist vorhanden. Weitere Infos: Golf Club Husumer Bucht

6.Runde: Golf Club Hof Berg e.V.

Nach etwas mehr als zwei Stunden Fahrzeit, nach 37 Kilometern und gegen den Wind, bin ich gut im Golf Club Hof Berg angekommen. Meine letzte Station auf dem Festland. Der Gegenwind war so stark, dass ich zwischenzeitlich befürchtete, dass mein Akku am Fahrrad nicht ausreichen würde. Am Ende hat es glücklicherweise doch gereicht. Aber ich kann Euch sagen, ich war so richtig platt und kaputt. Und nun sollte ich auch noch die zweiten 18-Loch in Hof Berg spielen. Ich war sehr, sehr gespannt. Während der Fahrt meldete ich mich schon bei Jonas, dem Clubsekretär, und kündigte an, dass ich mich etwas verspäten würde. Er antwortete mir zügig und gab mir das Gefühl, dass es kein Problem sei. Als ich dann immerhin trocken aber völlig fertig das Clubhaus betrat, hat mich Jonas sofort erkannt und mich sehr nett begrüßt. Er hat mich in das Gelände eingewiesen. So sollte ich heute an Bahn 10 starten statt an der Bahn 1, weil ich mich etwas verspätet hatte. Ich war eh flexibel. Ich bekam noch einen Likör (die “Scharfe Granate”) mit auf den Weg für die Drosselgasse zwischen der Bahn 13 und 14. Natürlich hatte ich vorsorglich auch einen kleinen Schnaps dafür im Reisegepäck, aber ich habe mich sehr gefreut.  Ohne zu fragen, erhielt ich noch einen Logo Ball, über den ich mich auch sehr gefreut habe. Das war eine schöne Überraschung und ein toller Einstieg. Außerdem übergab mir Jonas noch eine Clubspende zugunsten der NCL-Stiftung. Richtig klasse.
Bevor es für mich auf die Runde ging, haben Jonas und ich vor dem vereinseigenen Stein noch ein gemeinsames Foto gemacht. Dann ging es los und es fing gut an. Alle ersten drei Löcher habe ich Par gespielt.
Allerdings hat es bereits an meiner dritten gespielten Bahn angefangen so stark zu regnen, dass ich genauso nass war wie am Vormittag. Ich muss zugeben, ich war leicht genervt. Zwar hörte es nach vier oder fünf weiteren Bahnen wieder auf zu schütten, aber die Spielfreude ließ leider merklich nach. Wie alle vorangegangenen Plätze auch, ist die Anlage vom GC Hof Berg sehr schön. Der Platz ist durchgehend flach und hat einige Gräben, die herausfordernd sein können. In der “Drosselgasse” lies ich mir natürlich die “scharfe Granate” schmecken, gar nicht so schlecht auf so einer Tour.
Und dann auch noch das: An Loch 14 merkte ich, dass mein Handyakku leer war. Verzweifelt suchte ich meine Powerbank und mein Ladekabel. Beides habe ich eigentlich immer an mir. Ich fühlte meine Jacken- und Hosentaschen ab. „Mist, ich hab’s verloren“, dachte ich. So eilte ich zu Jonas und gab ihm Bescheid, was passiert ist. Er lieh mir vorerst seine Powerbank und ich ging zügig zurück auf die Runde. Wie panisch man werden kann, wenn man das Ladeequipment oder ein Smartphone verliert. Ich sah schon den Kontakt zu Euch abbrechen.
Mit diesem Gedanken machte ich mich um kurz nach 18 Uhr mit dem Rad auf den Weg zum Bahnhof nach Niebüll. Und siehe da, am Bahnhof fand ich mein Ladekabel und die Powerbank wieder. Was für eine Erleichterung. Kennt Ihr das Gefühl? Ich war so, so glücklich.

Der Golf Club Hof Berg zählt rund 670 Mitglieder. Es spielt gemischtes Publikum auf dem 18-Lochplatz. Die Startzeiten sind vorab online zu buchen. Der Course ist ein Parklandcourse mit altem Baumbestand auf den front 9. Auf den back 9 sind die Bahnen etwas offener gehalten. Der Platz ist flach und immer wieder queren Gräben die Spielbahnen. Der Platz hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad von 6 (1 leicht / 10 schwer). Golfcarts sind reservierbar und Umkleideräume sowie Duschmöglichkeiten sind vorhanden. Kosten für eine Greenfee betragen derzeit bei 18-Loch: Mo.-Fr. 65,00 €, Sa.+So. 70,00 € (18-Loch) Eine Gastronomie ist vorhanden. Besonderheiten: Die Bahn 12 mit seiner Insel und dem kleinen Hexenhäusschen, die an manchen Turnieren auch als Verpflegungshütte benutzt wird. Des Weiteren die legendäre „Drosselgasse“ (zwischen Loch 13 und 14). In der Regel wird hier mit einem Schnaps angestoßen. Weitere Infos: Golf Club Hof Berg

 

Ich schaffte es pünktlich zum Zug und erreichte die Insel um 19:30 Uhr! Ich bin gut im Hotel Budersand angekommen und hatte einen tollen Empfang. Jetzt wartet eine heiße Dusche auf mich und ich werde dann morgen wieder berichten. Ich freue mich drauf! Was war das für ein Tag!

Fazit Tourtag 3:
Fahrradkilometer: 105
Golf Club Husumer Bucht und Golf Club Hof Berg gelaufene Kilometer:  16,7 / 36 Löcher


In diesem Sinne bis morgen!
Euer Dirk

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